Wohnanlage bestehende aus einem Vorderhaus als Baulückenschließung einer gründerzeitlichen Blockbebauung und drei linearen Hinterhäusern mit integrierter Tiefgarage und 44 Wohneinheiten.
Das städtebauliche Konzept rekurriert sich aus der linearen Struktur der gewerblich genutzten Gebäude des Blockinnenbereiches.
Die Wohnanlage gliedert sich in einen dreigeschossigen linearen Gebäuderiegel, in den drei Baukörper mit einem zurückgesetzten Dachgeschoss, ähnlich eines Staffelgeschosses „eingeschoben“ sind. Diese Zweiteilung im Baukörper wird durch Rücksprünge in den Fassadenebenen und eine unterschiedliche Farbgebung des Putzes in Besenstrichoptik thematisiert. Gestalterische Zielsetzung ist, das beide Baukörper (Riegel und eingeschobene Baukörper) sichtbar werden, bzw. „durchscheinen“, und hierdurch die Gliederung in drei Gebäudeeinheiten spürbar wird. Durch den Höhenversprung von ca. 1,50m zwischen Venloer Straße und Hospeltstraße treppen sich die Baukörper zum Hospeltweg hin ab. Damit und durch den abknickenden Baukörper (Apendix) wird ein räumlicher Bezug zum „Hospeltweg“ geschaffen. Für das Vorderhaus wird die Maßstäblichkeit der Blockrandbebauung entlang der Venloer Straße als Referenz übernommen. Es wird Bezug genommen auf vorherrschende Prinzipien wie die traufständige Dachform, die Ausbildung einer Sockelzone und die gründerzeitlichen Fassadenproportionen.





