Gutenbergstraße I Köln

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Projekt

Wohnanlage mit 70 Wohneinheiten als Blockrandschließung im Bereich einer stark frequentierten Bahntrasse und integrierter Tiefgarage.

Konzept ist die Schließung des gründerzeitlichen Großblockes durch eine geschlossene Blockrandbebauung. Dabei fungiert die Bebauung als Schallschutz gegenüber der nördlich angrenzenden Bahntrasse. Die Blockrandbebauung gliedert sich in drei Gebäudeaufgänge mit durchschnittlich vier Vollgeschossen und einem zur Straße zurückversetzten fünften Geschoß. Im Bereich des an der Lukasstraße gelegenen Durchganges in den Blockinnenbereich wird punktuell ein sechstes Geschoss vorgesehen. Hierbei wird Bezug genommen auf die vorhandene bauliche Rhythmisierung der Lukasstraße mit sechsgeschossigen Bauteilen. Gleichzeitig soll durch die Überhöhung die Torsituation in den Blockinnenbereich markiert werden. Im Blockinnenbereich werden in Anlehnung an die vorhandene Solitärbebauung zwei Stadtvillen in Verlängerung der Peter-Bauer-Straße angeordnet.

Die Gliederung der Fassaden an der Gutenbergstraße und der Lukasstraße basiert auf folgenden Prinzipien:
– Ausbildung und Fortführung einer Sockelzone als Reminiszenz an die Sockelzone der Gutenbergstraße
– Vermittlung der unterschiedlichen Geschosshöhen beider Straßen durch Abstaffelung der Geschoße von vier auf fünf Geschosse
– Bildung von ablesbaren Hauseinheiten durch die Rückversetzung von Gebäudeteilen
– Schaffung von großzügigen Vorbereichen zu den einzelnen Hauseingängen durch Rücksprünge

Um den erhöhten Schallschutzanforderungen durch Lärmeinwirkung der benachbarten Bahntrasse gerecht zu werden, sind die Wohngrundrisse zoniert. Zur schallzugewandten Seite (Straßenseite) werden ausschließlich abgeschlossene Nebenräume angeordnet. Zur schallabgewandten Seiten (Blockinnenbereich) werden ausschließlich Aufenthaltsräumen und private Freibereiche angeordnet.

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